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Immigration Law Conference Vancouver 2016

Kanada ist seit jeher ein Einwanderungsland und bei Immigranten aus allen Teilen der Welt beliebt.
Im Jahr2015 wurde das kanadische Einwanderungssystem reformiert, dies hat einerseits Erleichterungen für Immigranten, aber auch einige Erschwerungen mit sich gebracht. Auch unterliegen die Regelungen
zum Einwanderungsrecht einem ständigen Wandel und passen sich laufend an aktuellewirschaftliche und politische Gegebenheiten an.

Wie jedes Jahr, nahmFrau Sievers-Redekop auch an der diesjährigen Immigration Law Conference in Vancouver Anfang April 2016 teil. Die dreitägige  Immigration Law Conference bringt die Anwälte auf den neuesten Rechtsstand und die zu erwartenden Entwicklungen im Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsrecht.
Insbesondere in den Fällen, in welchen eine Arbeitserlaubnis zur Unterstützung des Antrags auf ein Permanent Resident Visa angestrebt wird, haben sich signifikante Änderungen ergeben und es ist überaus wichtig, dass die Bewerbungen vollständig sind, damit sich die Beweber für eine Arbeitserlaubnis qualifizieren können. 
Nur die Bewerber, die genügend Punkte in der jeweilig für sie zustreffenden Kategorie erreichen, haben eine Chance im Rahmen einer Auslosung einen der begehrten Plätze auf die Permanent Residence zu erhalten. So gibt es sehr hohe Bonuspunkte, wenn ein Arbeitsangebot von einem kanadischen Arbeitgeber vorliegt, das vom kanadischen Arbeitsamt offiziell in einem Antragsverfahren genehmigt wurde, umausländische Arbeitnehmer einstellen zu können.
Wichtig für Unternehmer, die in Kanada ein Unternehmen gründen bzw. kaufen und aktiv betreiben möchten,sind die in den kanadischen Provinzen Anfang des Jahres neu eröffneten Programme, die eine Einwanderung nach Kanada für Geschäftsleute mit einer zusätzlichen Arbeitserlaubnis schneller ermöglichen.

Höhepunkt der Konferenz war in diesem Jahr die Rede des unter der liberalen Regierung
neu ernannten kanadischen Einwanderungsminister John McCallum.
In seiner einstündigen Ansprache mit anschliessender Frage und Antwort Periode, gab er wertvolle Hinweise zu aktuellen Änderungen und Entwicklungen des kanadischen Einwanderungs-und Staatsangehörigkeitsrechts.
Mr. McCallum äusserte sich sehr positiv zu Lockerungen der unter der konservativen Regierung eingeführten Beschränkungen des Staatsangehörigkeits- und Einwanderungsrecht. Diese könne man zwar nicht insgesamt umgehend, aber innerhalb des nächsten Jahres erwarten.
Sofortige Änderungen beinhalten u.a. die Erleichterungen imStaatsanghörigkeitsrecht und die Erhöhung der Einwandererzahl von 280.000 auf 300.000 für dieses Jahr mit weiterem Anstieg in den kommenden Jahren.

J. McCallum
John McCallum anlässlich
der Immigration Law Conference 2016


1500 - 701
West Georgia Street
Vancouver
British Columbia
V7Y 1C6

mredekop@npn1.com

ph. 604 - 220 0618
fax 604 - 801 5911

Monika Redekop

 

Monika Redekop presentiert bei der Veranstaltung des 
German-Canadian Business Clubs NRW ,Hotel im Wasserturm in Köln:

Das kanadische Einwanderungsrecht –ein Vorbild für Deutschland?

Die Politik in Deutschland bespiegelt sich häufig selbst und nimmt Anregungen aus dem Ausland eher selten auf. Noch ungewöhnlicher ist es, wenn sich Politiker auf kanadische Vorbilder berufen. Die Einwanderung nach Deutschland soll in einem Einwanderungsgesetz neu gefasst werden. Selbst Politiker, die sich sonst sehr uneinig sind, wie Thomas Oppermann, Fraktionschef der SPD, und Bernd Lucke, Ökonomieprofessor, EURO-Gegner und Parteiengründer, werben für eine Übernahme des kanadischen Punktesystems. In der Tat steuert Kanada seit vielen Jahren die Einwanderung über ein Punktesystem.

Ende Juli 2015 hat auch die Bundeskanzlerin zu erkennen gegeben, dass sie die Zeit reif hält für ein deutsches Einwanderungsgesetz. Wie funktioniert das kanadische Einwanderungsrecht, das sich auch beständig wandelt? DieHintergründe des im Januar 2015 neu eingeführten kanadischen Einwanderungssystems erläutert die aus Hamburg stammende, seit 1994 in Vancouver lebende Rechtsanwältin und Einwanderungsspezialistin Monika Sievers-Redekop.  

Ob und ggf. wie das kanadische Einwanderungsrecht übertragen werden kann?
Bilden Sie sich selbst eine Meinung
.

 

nrw koeln

von links: Laura Polascke, Stefan Rizor LL.M. (Vorstandsmitglied DKG),
Monika Redekop
, Dr. Lutz Foerster

 

 

 

 

 

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